Ein neues Lifestyle-Magazin namens "Deutsch" soll auf den Markt gebracht werden.
Wie kann die Werbeagentur dies am Besten tun? Richtig! Durch Provokation und Tabubruch.
Nur diesmal geht es so weit, dass einem was im Halse stecken bleibt.
Eine blonde Frau und ein Schäferhund in eindeutiger Postion. Die Werbeagentur dazu: "In der Kampagne sieht jeder, was er sehen will."
Unter den Reaktionen auf der Webseite von Jung von Matt/Neckar schreibt Katharina: „(...) trifft meine geheimsten Wünsche (...) das lässt auf die nächste sexuelle Revolution hoffen. Ich meine, wer sagt, dass Sodomie schlecht ist? Die Kirche? Na dann...“ Ein Hinweis am Rande: Für die Kampagne bei der Agentur verantwortlich sind mehrheitlich Frauen.
Abartig!!
aus factum-magazin.ch: Magazin-Werbung: Grenze überschritten
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Freitag, 2. November 2007
Magazin-Werbung: Grenze überschritten
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Markus
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2.11.07
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Labels: Gesellschaft, Werte
RFID-Funkchips im Warenhaus
Karstadt und Kaufhof führen versuchsweise den RFID-Chip für ihre Waren ein. Damit wird der alte Strichcode nach und nach abgelöst.
Dieser Chip ist nichts anderes als ein kleiner Sender, der eine ID-Nummer an einen - höchstens 10cm entfernten - Empfänger sendet. Anhand der ID-Nr. kann jede Ware individuell erkannt werden.
Die Warenhäuser versprechen sich dadurch Verbesserungen, z.B. bei der Inventur.
Datenschützer fürchten eine Verknüpfung der Warendaten mit Kundendaten.
Big Brother, ick hör Dir trapsen ... (?) Oder wie das noch mit 666?
aus factum-magazin.ch RFID-Funkchips im Warenhaus
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Markus
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2.11.07
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Labels: Datenverarbeitung, Gesellschaft
Donnerstag, 1. November 2007
Das Institut für Glaube und Wissenschaft
Wer sich des Öfteren privat oder auch beruflich/schulisch mit wissenschaftlichen Themen und Glauben (Schöpfung/Evolution, Psychologie, etc.) beschäftigt, der hat unter der Adresse www.iguw.de des Marburger "Institutes für Glaube und Wissenschaft" eine gute Möglichkeit, gute Texte zu lesen und zu studieren.
Hier reihen sich namhafte Autoren und wissenschaftliche Autoritäten untern den Autoren und Rezensoren ein, die aus christlicher und wissenschaftlicher Sicht auf hohem Niveau gesellschaftliche und wissenschaftliche Entwicklungen und Bücher kommentieren. Diese findet man in der Textsammlung.
Wenn man sich die Liste der Autoren einmal durchschaut und auch sieht, wie viele hochrangige und gut ausgebildete Wissenschaftler darunter sind, ist das ein klarer Hinweis darauf, dass es "die" Wissenschaft nicht gibt.
Viele wollen uns weismachen, dass "die" Wissenschaft ein einheitliches Gebilde ist, wo ein Superhaufen schlauer Leute den Glauben an Gott schon längst objektiv widerlegt hat.
Aber in der Wissenschaft selbst gibt es genug unterschiedliche Sichtweisen und Interpretationen der gleichen Fakten. Es gibt dort viel mehr Christen, als viele wahr haben wollen. Und deshalb sollte sich keiner weismachen lassen, dass wir als Christen in der Defensive stehen und gegen einen übermächtigen und unüberwindbaren, weil einheitlichen, Gegner einen aussichtslosen Kampf kämpfen.
Der Atheismus (und mit ihm die Evolutionstheorie) ist genauso eine Religion und erfordert mehr Glaube als es der christliche tut.
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Markus
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1.11.07
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Mittwoch, 31. Oktober 2007
Evangelikale Bewegung in den USA wird immer bunter
Auch ich habe längere Zeit gedacht, dass die Evangelikalen in den USA es ja ein wenig übertreiben. Vor allem das religiöse Gehabe eines amerikanischen Präsidenten ging mir ziemlich auf den Zeiger.
Aber ich bin einem Trend aufgesessen, der immer stärker wird: Alles in einen Topf zu werfen. Und außerdem sollten wir uns als Christen nicht auseinander dividieren lassen.
Die Evangelikalen in den USA sind weit mehr als das, was uns die Schreiber aller möglichen Feuilletons weismachen wollen. Die verfahren nach der beliebten Journalisten-Weise, wenn einem etwas nicht passt:
Greife die Extreme und Randerscheinungen heraus, ziehe es professionell ins Lächerliche und schon ist das ganze Thema für die meisten Leser abgehakt.
In den letzten Jahren hat sich bei uns sowieso eine USA-Feindlichkeit breit gemacht, die - bei aller Klarheit amerikanischer Politik-Fehler - übertrieben ist. Und da werden sie die "konservativen, ewig-gestrigen, bei Harry-Potter-Büchern-Schrei-Anfälle-bekommenden Evangelikalen" gleich mit verhackstückt. Das passt vielen Kräften und Strömungen unserer Gesellschaft gut ins Bild.
Zum Glück gibt es auch bei uns Menschen, die diese Masche durchschauen und auch dagegen angehen.
Der CDU-Bundestagsabgeordnete Hermann Gröhe (Neuss), der auch dem Rat der EKD angehört, äußerte den Wunsch, dass man in Deutschland zu einem differenzierten Bild der US-Evangelikalen gelange. Man solle aufhören, die evangelikale Bewegung zu dämonisieren, wie dies vor allem aufgrund ungeschickter Äußerungen von US-Präsident George W. Bush nach den Anschlägen vom 11. September 2001 in Mode gekommen sei. Deutschland habe die Religion als Thema der Politik zu lange ignoriert. Gröhe: „Die Gottvergessenheit galt bei uns lange Zeit als Ausdruck von Aufgeklärtheit.“ Mittlerweile werde immer deutlicher, dass, „wer keine Ahnung von Religion hat, die Welt nicht versteht“, so Gröhe. Das zeige sich nicht nur in den USA, sondern auch in Russland, Indien und vielen islamischen Ländern.
aus IDEA.de Evangelikale Bewegung in den USA wird immer bunter![]()
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Markus
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31.10.07
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„Hassprediger“-Vorwurf: Einstweilige Verfügung gegen Beck
Volker Beck wurde vom Landgericht Köln gerichtlich untersagt, Kardinal Meisner als "Hassprediger" (siehe Blog vom 29.10.07) zu bezeichnen.
Beck hatte seine Äußerungen zuvor bedauert, blieb aber bei seiner inhaltlichen Kritik.
Die Bundestagsfraktionschefin der Grünen, Renate Künast, rief ihre Partei zur Mäßigung auf. Persönliche Auseinandersetzungen in der Öffentlichkeit machten keinen Sinn, sagte Künast dem „Rheinischen Merkur“. Künast forderte von Beck, er „sollte schauen, dass er jetzt das Gespräch mit der katholischen Kirche sucht“.
Im Gegensatz zu Künast und Bütikofer forderte der nordrhein- westfälische Landesvorsitzende der Grünen, Arndt Klocke, auch von den eigenen Spitzenleuten „scharfe und energische Worte gegen die Ausbrüche Meisners“. Wenn der Begriff „Hassprediger“ auch „überspitzt“ gewesen sei, so sei doch nicht Becks Kritik falsch, sondern „der kritiklose Umgang mit solch schwer erträglichem Unsinn“: „Wer Schwangerschaftsabbrüche mit dem Holocaust in einem Atemzug nennt und im Zusammenhang von moderner Kunst von Entartung spricht, muss sich schärfste Kritik gefallen lassen.“
aus FAZ.net „Hassprediger“-Vorwurf: Einstweilige Verfügung gegen Beck
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Markus
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31.10.07
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Labels: christen, Gesellschaft, Werte
Dienstag, 30. Oktober 2007
Halloween wird immer gruseliger
Es ist erschreckend, wie schnell Halloween sich in den letzten Jahren ausgebreitet hat.
Gut, der Reformationstag war in meiner Schulzeit immer nur ein Tag, über den man sich gefreut hat, weil man schulfrei hatte. Das Vakuum hat schon damals bestanden, niemand hat sich oder uns Kinder mit der Reformation und ihren so wichtigen Konsequenzen beschäftigt.
Und genau da stößt Halloween hinein.
Wie aus einer von Studenten an der Universität Dortmund durchgeführten Untersuchung hervorgeht, zeigen die Kostüme bei deutschen Halloween-Partys mehr Monster und Schreckensgestalten als in den Vereinigten Staaten.
Amerikanern gehe es mehr um das Verkleiden als um Gruselszenen. Die Deutschen inszenierten Halloween dunkler und gespenstischer. In einer Umfrage der Nachrichtenagentur AP und des Meinungsforschungsinstituts Ipsos vor Halloween (31.Oktober) bekannte rund ein Drittel der erwachsenen US-Amerikaner, an Geister zu glauben. 23 Prozent wollen schon einem Gespenst begegnet sein.
Halloween leitet sich ab von „All Hallows’ Eve“; das bedeutet „Vorabend zu Allerheiligen“. Dieses Fest wurde im Jahr 837 von Papst Gregor IV. als Gedenktag für die christlichen Märtyrer - als „Tag aller Heiligen“ - festgelegt. Man wollte damit die christianisierten Völker keltischen Ursprungs von ihren Bräuchen wegbringen. Dazu gehörte die Vorstellung, dass in der Nacht vom 31. Oktober zum 1. November die Menschen Zugang zur Welt der Geister finden. Die Seelen der Verstorbenen, so meinte man, könnten zurückkehren, etwa in Tiergestalt. Davor fürchteten sich die Menschen. Deshalb versuchte man, die Geister durch Gegenmittel wie Feuer oder Masken zu vertreiben. So wurden Gesichter in Rüben geschnitzt, um die Geister fernzuhalten. Die Sitte mit dem ausgehöhlten Kürbis geht auf irische Einwanderer in den USA zurück.
Im Mittelpunkt der deutschen Halloween-Partys stehen Hexen, Geister und Dämonen. Die Teilnehmer verkleiden sich meist als Vampire und Gespenster. Ihr Schmuck reicht von Totenkopfmasken bis zur Blut überströmten Axt. Seit einigen Jahren schwärmen verkleidete Kinder aus, um unter dem Motto „Süßes oder Saures“ an Haustüren Bonbons zu verlangen
aus IDEA Halloween wird immer gruseliger![]()
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Markus
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30.10.07
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Labels: atheist, Gesellschaft
Montag, 29. Oktober 2007
Hassprediger"-Attacke: Bistum prüft Klage gegen Beck
Volker Beck, seines Zeichens der Parlamentarische Geschäftsführer der Grünen-Bundestagsfraktion, hat den Kölner Erzbischof Joachim Kardinal Meisner einen "Hassprediger" genannt.
Dieser widerum hatte in einer Predigt davon gesprochen, dass "die so genannten alternativen Modelle menschlichen sexuellen Zusammenlebens unwahr sind und darum für den Menschen im Kern verderblich."
Beck darauf weiterhin: Meisner spreche "ganzen Gruppen von Menschen die Existenzberechtigung ab".
Das Erzbistum prüft laut "Focus" nun rechtliche Schritte. Ein Sprecher erklärte, Meisner habe niemandem das Existenzrecht abgesprochen, sondern die Bedeutung von Ehe und Familie für die Gesellschaft unterstrichen. "Dies ist die ureigenste Aufgabe eines katholischen Bischofs".
aus Medienmagazin "pro": Hassprediger"-Attacke: Bistum prüft Klage gegen Beck![]()
Jemanden, der christliche Werte und Wahrheiten ausspricht, einen "Hassprediger" zu nennen, ist schon ein starkes Stück. Dass jemand das so unverwidersprochen tun darf - mehrere Politiker distanzierten sich von Meisner -, ist kein gutes Zeichen für unser Land.
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Markus
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29.10.07
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Sonntag, 28. Oktober 2007
Schwangerschaft: Rauchen tabu – Abtreibung normal?
Andere Länder dienen uns Deutschen oft als "Beta-Tester". Das, was wir dort an gesellschaftlichen Entwicklungen sehen, kommt oft auch zu uns. Oft läuft der Weg: USA-England-Deutschland - mit entsprechenden Verzögerungen.
Insofern ist es erschreckend und sollte uns aufschrecken, was über Abtreibungen in England zu lesen ist.
Auch dort haben - wie bei uns - gutmeinende Politiker ein Gesetz geschaffen, dass Abtreibung in besonderen Notlagen als letzten Ausweg erlaubt.
Was ist dabei herausgekommen? Die Abtreibung ist in GB inzwischen zu einer normalen Prozedur geworden. Liberale diskutieren inzwischen folgende Möglichkeiten:
- Es wollen einige Politiker die Einschränkung fallen lassen, dass zwei Ärzte einer beabsichtigten Abtreibung zustimmen müssen.
- Außerdem solle es erlaubt sein, dass im ersten Drittel der Schwangerschaft nicht Mediziner, sondern Krankenschwestern den Abbruch möglicherweise auch zu Hause bei der Schwangeren durchführen.
- Es wird erwartet, dass der Unterhausausschuss für Wissenschaft und Technologie eine weitere Liberalisierung befürwortet.
- Es gab den Vorschlag, Frauen zu erlauben, die Abtreibungspille ohne ärztliche Aufsicht zu Hause einzunehmen.
aus IDEA.de: Schwangerschaft: Rauchen tabu – Abtreibung normal?
Pervers, oder? Was können wir dagegen tun? Mir fällt leider nicht viel ein.
Beten: Immer. Gott gebe uns die Weisheit und Kraft, dagegen aufzustehen!
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Markus
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28.10.07
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Labels: Abtreibung, Gesellschaft, Lebensrecht
Samstag, 27. Oktober 2007
Über Kai Diekmanns "Der große Selbst-Betrug"
Der Chef-Redakteur der "BILD"-Zeitung, Europas größer Boulevard-Zeitung schreibt ein Buch über Werte mit dem Titel "Der große Selbst-Betrug".
Moment mal, der Chef der "BILD"? Mit den nackten Frauen, dem billigen Anbiedern an die einfache deutsche Seele, die Zeitung mit dieser fürchterlichen Sensationsgier?
Der schreibt ein Buch über Werte ???
Wir sollten es uns als Christen nicht zu einfach machen. Jeder Christ steht an seinem Platz und braucht unsere Unterstützung und Gebete anstatt unsere schnellen Vorurteile.
Das Buch scheint lesenswert zu sein. Ein paar Auszüge aus dem u.g. Artikel:
Diekmann geht es um die Förderung von Familien und die Unterstützung von Müttern, die ihre Kinder erziehen. Er kritisiert die Panikmache durch Zukunftsängste vor Waldsterben, Atomkrieg und Erderwärmung, die manchen Paaren jeglichen Willen nimmt, überhaupt noch Kinder in die Welt zu setzen. Überhaupt sei die Individualisierung so weit vorangeschritten, dass Nachwuchs und Familiengründung von zahlreichen Frauen und Männern erst gar nicht als eine Option in Betracht gezogen würden.
Diekmann plädiert daher nicht nur dafür, statt auf Zukunftsängste auf "Gottvertrauen" zu setzen, wobei er berechtigt fragt: "Woher soll es auch kommen, wenn man an keinen Gott mehr glaubt?" Er fordert auch konkrete "praktische Zeichen dafür, dass Kinder in unserer Gesellschaft einen Stellenwert haben und dass wir wertschätzen, was Eltern leisten".
Unterstützung für Familien könne neben Steuererleichterungen und "Extra-Urlaub" etwa darin bestehen, dass alle Kinderprodukte den ermäßigten Steuersatz von 7 Prozent haben – "denn noch wird Hundefutter niedriger besteuert als Windeln".
Treffend widmet sich Kai Diekmann auch den Fragen des (Un-)Glaubens. "Wir sind Papst – oder doch nicht? Wie die Deutschen vom Glauben abfallen" hat er ein Kapitel seines Buches überschrieben, in dem er die Glaubensmüdigkeit der Deutschen beschreibt – und die Konsequenzen aus dem Desinteresse an protestantischer und katholischer Kirche aufzeigt.
Zum Beschluss des Bundesverfassungsgerichtes, der 1995 die Kruzifixe aus bayerischen Unterrichtsräumen verbannt hat, schreibt Diekmann: "Begreift man das Kreuz ausschließlich als Symbol des Christentums, kann man zur Ansicht der Bundesverfassungsrichter kommen. Wer aber das Kreuz als Ausdruck der abendländischen Kultur, unseres Menschen- und Weltbildes ansieht, dürfte eher zu einer anderen Entscheidung kommen. … Das Christentum ist nicht nur Religion, es ist als Grundlage unserer Kultur auch Basis unserer Maßstäbe, vieler gesetzlicher Normen, von Anstand und Sitte."
Genau dies jedoch finde in der Gesellschaft immer weniger Akzeptanz, stattdessen erntet "bestenfalls ein müdes Lächeln", wer Themen wie Religion oder Christentum anspreche. Der "dramatische Mitgliederschwund der Kirchen" werde betrachtet "wie der Niedergang von Faustball- oder Rhönradvereinen, als Angelegenheit ohne Bedeutung, als gesellschaftspolitische Marginalie". Weder in der Politik noch in Medien habe der Glaube eine Heimat, auch nicht in Europa. "Wer Atombomben bauen, wer den Plan der Schöpfung genetisch entschlüsseln kann, braucht vor lauter Gottähnlichkeit wohl keinen Gott mehr", konstatiert Diekmann. Unser Land aber "steht auf christlichen Fundamenten – Punkt. Wer das nicht will, sollte sich über die Verluste im Klaren sein."
aus Medienmagazin "pro" Ausgerechnet er? Unsinn! Über Kai Diekmanns "Der große Selbst-Betrug"![]()
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Markus
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27.10.07
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Donnerstag, 25. Oktober 2007
Schweden: Schulunterricht nur „wissenschaftlich“
Jetzt soll es also nur noch "wissenschaftlich" in Schwedens Schulen zugehen. Das hört sich ja auf das "erste Ohr" ganz gut an, ist aber beim genaueren Hinsehen alles andere als die viel gepriesene Toleranz.
Über die Anfänge des Lebens soll künftig nur mehr „aus wissenschaftlicher Sicht“ gesprochen werde. Schöpfungsmodelle sollen Tabu sein, die „Intelligent Design“-Theorie soll aus dem Biologie-Unterricht verschwinden.
Verstösse dagegen können die Existenz kosten: Die Regierung droht mit Strafen oder sogar mit Schliessung der Schule. In Schweden gibt es 67 Grundschulen und sechs höhere Schulen mit konfessionellem Hintergrund.
Au weia. Verabschiedet sich da ein Land komplett von seinen christlichen Wurzeln???
Und das Muster wird klar: Ungeliebtes / Unerwünschtes wird ins Extreme geredet und abgeschoben und dann aus "Sicherheits"-Gründen verboten.
aus factum-magazin.ch Schweden: Schulunterricht nur „wissenschaftlich“

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Markus
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25.10.07
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Labels: evolution, Gesellschaft, kreationismus, Schule
Israel Report von Livets Ord/Schweden
Sehr gute Hintergrundinformationen und Analysen liefert der wöchentlich erscheinende Israel-Report. Er wird auch ins Deutsche übersetzt und erscheint immer Freitags.
Hier findet man die aktuelle Liste aller Reporte.
Und hier kann man den Israel Report abonnieren.
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Markus
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25.10.07
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Dienstag, 23. Oktober 2007
Ist Streit etwas Schlechtes?
Ist Streit unter Christen grundsätzlich falsch? Gibt es einen "gute" und eine "schlechte" Art zu streiten? Haben Christen früher auch schon gestritten? Mit welchen Konsequenzen?
Und was hat das mit Gemeindewachstum zu tun?
Viele Fragen, die jeden angehen, denn Streit gibt es immer wieder, da kommen wir als Menschen kaum drum herum. Und wenn das so ist, dann sollten wir lernen, richtig zu streiten!
2 Artikel in IDEA (Bis dass der Streit euch scheidet und Streitende Gemeinden gewinnen keine Mitglieder) beschäftigen sich mit diesem Thema.
Ein paar Auszüge:
Wer sich die ersten Christen als harmonische Truppe vorstellt, hat die Bibel nicht richtig gelesen. Dort gab es alles: Hitzköpfe, Streithansel, Rechthaber. Schon die Jünger stritten darum, wer im Reich Gottes den Ehrenplatz neben Christus bekommen sollte. Später ereiferten sie sich, wie viel vom jüdischen Gesetz ein Heide halten muss, der Christ geworden ist – ob man z. B. jedem bekehrten Griechen die Vorhaut abschneiden sollte. Paulus und Barnabas konnten sich über den Einsatz eines Mitarbeiters nicht einigen und gingen deshalb lieber getrennte Wege. Die Gemeinde in Korinth zerfiel in Parteien, die sich an Personen festmachten (Christus, Paulus, Apollos).
Dann kamen die großen theologischen Streitereien der Kirche. War Christus ganz Gott oder doch nur Mensch – oder beides? Ging der Heilige Geist nur vom Vater aus – oder auch vom Sohn? Und natürlich spielten Machtkämpfe eine wichtige Rolle: Wer darf den Kaiser, wer den Bischof einsetzen? Solche Dinge wurden im Mittelalter teilweise sogar in Kriegen ausgehandelt. An Giftigkeit kaum zu übertreffen dann die Auseinandersetzungen in der Reformationszeit, wo Evangelische und Katholiken die jeweiligen Führungspersonen der anderen Seite als Ausgeburt der Hölle brandmarkten. In geradezu inflationärer Weise wurde der Gegner als „Esel“, „Tor“ oder noch schlimmer beschimpft.
Die Ergebnisse sind bekannt. Die Christenheit hat sich hoffnungslos zersplittert. Gab es zunächst die eine Gemeinde, so folgte Trennung auf Trennung. In den ersten Jahrhunderten noch etwas langsamer – man denke an die Abspaltung der Kopten im 5. Jahrhundert –, dann der Graben zwischen römischer und orthodoxer Kirche durch das große morgenländische Schisma von 1054. Und seit der Reformationszeit ist kein Halten mehr. Der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) in Deutschland, Bischof Friedrich Weber (Wolfenbüttel), hat kürzlich vorgerechnet, dass es im Jahr 1900 bereits 1.900 Denominationen gab. Heute seien es rund 38.000 – und wenn sich dieser Trend fortsetze, werden es 2025 rund 55.000 Kirchen sein. Und das alles, weil Christen nicht wissen, wie sie bei unterschiedlichen Auffassungen unter einem Dach bleiben sollen.
(…)
Jürgen Mette (Marburg), Geschäftsführer der Stiftung Marburger Medien und Gemeindeberater, hält es beispielsweise für erforderlich, dass sich eine Gemeinde gegebenenfalls auch von Mitgliedern trennt. „Es darf nicht sein, dass einige wenige Nörgler die Entwicklung einer ganzen Gemeinde lähmen“, sagte er im idea-Interview.
Auch Baptistenpastor Ulrich Materne (Wittenberge), Referent der Deutschen Evangelischen Allianz, hat in der Vergangenheit betont: „Nichts irritiert unsere Mitmenschen mehr als unser Streit.“
(…)
Immerhin würde sich über solche Fragen der Streit noch lohnen, denn die Auseinandersetzung um die Wahrheit würde sicher von der Mehrheit der Christen als „guter Streit“ eingeordnet. Die meisten Streitigkeiten in einer Gemeinde liegen aber auf einer ganz anderen Ebene.
(…)
In Gemeinden wird vor allem über Traditionen gestritten, die sich mit der Bibel nicht begründen lassen.
(…)
Nicht unterschätzen sollte man allerdings beim Streit unter Christen, dass es selbst in Traditionsfragen bewusst oder unbewusst fast immer um höhere Werte geht – um das richtige Bibelverständnis, um die Ehre Gottes, um das Seelenheil von Menschen.
(…)
Für die häufig anzutreffende Überzeugung, bei „Kirchens“ würden Konflikte gescheut, weil man sie generell negativ einstufe, gibt es übrigens keinen Beleg.
(…)
Bei der Art, wie gestritten wird, ist noch deutlichen Verbesserungsbedarf. Viel zu schnell seien Christen beleidigt, zögen sich in den Schmollwinkel zurück und würden emotional, anstatt auf der Sachebene zu bleiben. Noch problematischer wird’s seiner Ansicht nach, wenn man einen Konflikt „geistlich totschlägt“. Das sieht dann so aus, dass man dem anderen die Qualität seines Christseins abspricht oder ihn mit einer selektiven Auswahl von Bibelstellen angreift – „das tötet die Auseinandersetzung“. Dagegen ist die christliche Art zu streiten …, sich in das Gegenüber hineinzuversetzen und seine Position verstehen zu lernen, bevor man die eigenen Argumente dagegenhält.
Eine zusätzliche Brisanz hat es, wenn Christen in der Politik streiten.
Einer, der das gerade hautnah durchlebt hat, ist der Schweizer Nationalrat Christian Waber. Der Parlamentarier streitet für die evangelikale Eidgenössisch-Demokratische Union (EDU), am vergangenen Sonntag wurde ein neues Parlament gewählt.
Waber muss nur seine Positionen in die Öffentlichkeit tragen – etwa die Ablehnung einer Besserstellung gleichgeschlechtlicher Paare, sein Nein zu Abtreibung und der Abgabe von Heroin –, schon gibt’s Streit. Waber, der im deutschsprachigen Raum Vorträge zur Ethik des Streitens hält, nimmt’s gelassen: „Wer dazu steht, dass es nur eine Wahrheit gibt, ist schon als Polemiker abgestempelt und stigmatisiert
(…)
Was ist das Geheimnis wachsender religiöser Gemeinden? Welcher „Dünger“ lässt die Besucherzahlen sprießen? Diesen Fragen geht ein langfristig angelegtes Forschungsprojekt in den USA nach. Ein Ergebnis lautet, dass ein konfliktarmes Gemeindeleben ein entscheidender Wachstumsfaktor sei.
Die Analyse einer 2005 durchgeführten Umfrage unter 884 zufällig ausgewählten christlichen jüdischen und muslimischen Gemeinden hat das Institut für Religionsforschung am Theologischen Seminar in Hartford (Bundesstaat Connecticut) jetzt präsentiert. 93 Prozent waren christliche Gemeinden.
Es … reicht der Wille zum Wachstum nicht aus. Er müsse in ein geplantes Vorgehen münden. Zu den entscheidenden Wachstumsfaktoren zählen eine klare Vorstellung von Identität und Auftrag der Gemeinde, ein konfliktarmes Gemeindeleben, abwechslungsreiche Gottesdienste, die Internet-Präsenz und die geographische Lage.
Ø Am deutlichsten fördert ein harmonisches Gemeindeleben das Wachstum.
Ø Gemeinden mit schweren inneren Konflikten fällt es schwer, Mitglieder zu gewinnen.
Ø Gemeinden, die einen Plan zur Mitgliedergewinnung aufstellen, wachsen eher als andere.
Ø Auch geht es mit einer konservativen, evangelikalen Theologie eher voran als mit einer liberalen und bibelkritischen.
Ø Moderne Gottesdienstformen ziehen mehr Besucher an als herkömmliche.
Ø Grundsätzlich gilt: je mehr unterschiedliche Gottesdienste, desto mehr Kirchgänger.
Ø Für Attraktivität sorgen auch die Mitwirkung von Kindern im Gottesdienst und das Ansprechen junger Familien.
Ø Gut für das Wachstum ist auch die Einrichtung einer Internet-Seite. Sie signalisiert Außenstehenden, dass die Gemeinde keine Nabelschau betreibt und vom Willen zur Veränderung getrieben ist.
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Markus
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23.10.07
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Montag, 22. Oktober 2007
Wenn sich Homosexuelle ändern wollen
Man kann ja über Homosexualität - auch als Christ - durchaus unterschiedlich denken.
Ich persönlich habe da eine klare Meinung zu, aber ich weiß auch, dass Andere anders denken.
Aber das jetzt unter dem Deckmantel der sogenannten Toleranz diejenigen, die homosexuellen Menschen helfen wollen, angegangen und mundtot gemacht werden, ist schon ein Hohn und zeigt immer klarer den Weg, den unsere Gesellschaft geht:
weg von der Toleranz - die müsste nämlich auch Christen und deren Aktivitäten tolerieren - hin zu einer Gesellschaft, wo andere , nichtchristliche Werte immer mehr Gewicht bekommen.
Schwule und Lesben, die unter ihrer sexuellen Orientierung leiden und sich verändern wollen, finden immer schwerer therapeutische Hilfe.
Wer ihnen helfen wolle, werde mundtot gemacht, stellt der Schweizer Psychotherapeut und Psychotherapieforscher Russell Hilliard (Nürensdorf bei Zürich) fest.
Bei einem wissenschaftlichen Kongress „Religiosität in Psychiatrie und Psychotherapie“ vom 11. bis 13. Oktober in Graz (Österreich) wollte der Leiter der württembergischen Beratungs- und Selbsthilfeorganisation „Wüstenstrom“, Markus Hoffmann (Tamm bei Ludwigsburg), in einem Seminar über Identitätsprobleme von Homosexuellen sprechen, die Veränderung suchen und therapeutische Möglichkeiten darstellen.
Der Organisator, die Schirmherren des Kongresses und dessen finanzielle Förderer wurden unter Druck gesetzt.
In Offenen Briefen an alle Referenten wurde Hoffmanns Qualifikation als Therapeut in Frage gestellt. Dabei hatte eine größere Anzahl Schweizer Psychologen die Arbeit von „Wüstenstrom“ analysiert und festgestellt, dass Hoffmanns Konzept seriös und erfolgreich sei.
Schließlich zog Hoffmann in Absprache mit der Kongressleitung seine Mitwirkung zurück.
aus IDEA: Wenn sich Homosexuelle ändern wollen
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Markus
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22.10.07
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Labels: christen, Gesellschaft
Käßmann über Ehe, Evangelikale und volle Kirchen
Nicht immer leben, schreiben und reden die Christen in hohen und verantwortlichen Positionen so, wie man das selber gerne hätte. Schnell kann dann eine Ablehnung oder gar Arroganz entstehen.
Wir sollten aber den Einfluss dieser Menschen nicht unterschätzen und sie unterstützen - z.B. für sie beten - soweit es geht. Und sie auch durchaus kritisch begleiten.
Die hannoversche Landesbischöfin Margot Käßmann äußert sich in einem Interview mit der "Welt am Sonntag" zum "Leitbild von Ehe und Familie", zu "fundamentalistischen Strömungen" und vollen Kirchen, auch in Deutschland.
Sie hält die neue Flut anti-religiöser Publikationen und Strömungen insbesondere in den USA für eine Reaktion auf "fundamentalistische Strömungen in den Kirchen. Der neue Atheismus hat wahrscheinlich mit Befürchtungen vor einer Re-Klerikalisierung zu tun, Angst vor zu viel Einfluss der Religion im Staat. Ich halte die Trennung von Staat und Kirche für den richtigen Weg in einer Demokratie", so Käßmann. (...)
In Deutschland könne jedoch keine Rede davon sein, dass die Evangelikalen maßgeblich zu vollen Kirchen beitrügen. "Das Gerede über die ganz leeren Kirchen entspricht doch gar nicht überall der Wirklichkeit. Ja, die Treuen gibt es unter den so genannten Evangelikalen, aber wir haben auch im Bereich der ganz normalen Volkskirche Menschen, die sich treu zu ihrer Kirche halten und durchaus Wachstumsbereiche, nicht nur zu Weihnachten, auch etwa bei Schulgottesdiensten", sagte die Bischöfin gegenüber Dagmar von Taube und Gernot Facius. Den Menschen werde zunehmend klar, dass es nicht primär darum gehe, ob ihnen der Gottesdienst etwas bringt, sondern darum, dass sie sich einbringen in die Gemeinschaft der Christen.
Die Bischöfin hatte sich im Mai diesen Jahres von ihrem Mann scheiden lassen, was in der Öffentlichkeit breit diskutiert wurde. Gegenüber der "Welt am Sonntag" sagte sie: "Ich stehe zum Leitbild Ehe und Familie. Ich habe vier Kinder groß gezogen, war 26 Jahre verheiratet und halte die Ehe für eine gute Institution." In den reformatorischen Kirchen sei die Ehe kein Sakrament, trotzdem ist sie für Käßmann kein "Firlefanz". Zu ihrer Scheidung sagte die Bischöfin: "Wenn Zwei nicht mehr aneinander wachsen, sondern sich gegenseitig kleiner machen, kann es nicht Gottes Wille sein, dass ein Zusammenbleiben erzwungen wird."
Auch zum Thema Kindererziehung bezog Käßmann Stellung: "Mir scheint wichtig für die Kinderfreundlichkeit im Land, dass unterschiedliche Lebensentwürfe nicht gegeneinander ausgespielt werden." Auch ihr seien wegen ihrer Berufstätigkeit häufig Vorwürfe "von außen" gemacht worden, erzählt Käßmann. Die Vereinbarung von Familie und Karriere koste viel Kraft. "Da braucht eine Frau nicht noch Vorwürfe", so die Bischöfin.
In diesem Zusammenhang bezeichnete sie die Diskussion um die von der ehemaligen Fernsehmoderatorin und Buchautorin Eva Herman vertretenen Thesen über Kindererziehung als "Schwarz-Weiß-Denken", das nicht der "Realität von Familien" entspreche. Man müsse aufhören, "die Krippendiskussion so zu führen, als ginge es um eine Zwangsbeglückung à la DDR". Besonders für vernachlässigte Kinder sei eine frühe Förderung ihrer Sprach- und Sozialkompetenz von enormer Bedeutung.
Käßmann sieht es als eine Aufgaben der Kirche an, Probleme zu benennen. Die Kinderbetreuung vor der Einschulung ist dabei für die Bischöfin ein zentraler Punkt. Gleichzeitig erwarte sie "mehr gesellschaftliches Engagement". Der Durchschnittsbürger konsumiere 220 Minuten Fernsehen pro Tag, aber es werde nicht wahrgenommen, dass in der Nachbarschaft ein Mensch auf Besuch wartet oder gar ein Kind verhungere. Aus diesem Grund plädiert die Bischöfin für eine "Kultur der Achtsamkeit" oder schlicht "mehr Nächstenliebe".
aus Medienmagazin "pro"Käßmann über Ehe, Evangelikale und volle Kirchen
Interview mit Margot Käßmann in der "Welt"
Und eine "Kultur der Achtsamkeit" und "schlicht mehr Nächstenliebe" kommen auch nicht von alleine, sondern brauchen eine Quelle, die die Bischöfin kennt und auch benennen sollte.
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Markus
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Freitag, 19. Oktober 2007
Der Islam will die Welteroberung
Ich habe einen etwas längeren, aber interessanten Essay gefunden.
Geschrieben von Egon Flaig in der FAZ vom 15.9.2006, also schon etwas älter, aber trotzdem lesenswert!
FAZ Essay 15.9.2006 -- Der Islam will die Welteroberung
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Markus
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19.10.07
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Labels: Islam
Mittwoch, 17. Oktober 2007
Jeder 10.Christ aus Glaubensgründen diskriminiert
Von den weltweit rund 2,1 Milliarden Christen leiden ca. 200 Millionen – also etwa jeder zehnte Christ – wegen ihres Glaubens unter Diskriminierungen, schwerwiegenden Benachteiligungen und zum Teil heftigen Anfeindungen bis hin zu Verfolgung.
Informationen dazu liefert das neue Jahrbuch zur Christenverfolgung, das von den Herausgebern, der Deutschen Evangelischen Allianz und der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM), bei einer Presskonferenz am 10. Oktober in Bonn vorgestellt worden ist.
Im vergangenen Jahr ist die Lage der meisten betroffenen Christen gleichbleibend angespannt geblieben oder hat sich sogar noch weiter verschlechtert. Vor allem im Irak hat sich die Situation dramatisch zugespitzt. Drei Viertel der christlichen Iraker haben wegen gezielter Einschüchterungen, Übergriffen und Entführungen ihre Heimat verlassen. Auch in Indien und Pakistan ist die Zahl der Drohungen und Gewalttaten durch nichtstaatliche Extremisten weiter gestiegen. Völlig neu sind in Pakistan Drohungen gegen Christen, entweder zum Islam überzutreten oder vertrieben zu werden.
Bei der Vorstellung des Jahrbuches in Bonn erläuterte Prof. Dr. mult. Thomas Schirrmacher, Vorstandsmitglied der IGFM und Geschäftsführer des Arbeitskreises Menschenrechte der Deutschen Evangelischen Allianz:
„Es ist erfreulich, dass es wie bei anderen Menschenrechtsverletzungen immer selbstverständlicher wird, Verletzungen der Religionsfreiheit und Verfolgung aus religiösen Gründen zu dokumentieren und anzuprangern und Medien und Politik das Thema nicht mehr verschämt verschweigen. Die Zusammenarbeit zwischen Menschenrechtsorganisationen wie der IGFM, Forschungseinrichtungen und religiösen Gruppierungen bewährt sich immer mehr und sorgt dafür, dass die Qualität der Dokumentation von Verletzungen der Religionsfreiheit zunimmt. Verfolgte Christen, Bahai, Falun Gong und viele andere danken es uns.“, so Schirrmacher weiter.
Dass der Weg von der Dokumentation von Verbrechen bis zu ihrer Überwindung noch lang ist, betonte IGFM Mitarbeiter Max Klingberg: „Es ist erschreckend, wie sehr sich unsere Gesellschaft an die alltägliche Entrechtung christlicher Minderheiten gewöhnt hat. Nimmt man internationale Rechtsstandards als Maßstab, so ist die Lage von Millionen von Christen haarsträubend und zum Teil auch eine einzige Katastrophe.
Im beschaulichen Mitteleuropa braucht es ein gehöriges Maß an Vorstellungskraft, um sich auch nur annähernd in die tägliche Lebenswirklichkeit von Millionen anderer Christen hinein zu denken.“
Dabei ist die Liste der Staaten, in denen Christen diskriminiert, ja zum Teil heftig diskriminiert oder verfolgt werden, bedrückend lang. Dazu zählen neben Indien, in dem extremistische Hinduisten für eine Vielzahl von Gewaltverbrechen an Christen verantwortlich sind, vor allem die verbliebenen Einparteiendiktaturen sozialistischer Prägung und auch das neomarxistische Regime in Eritrea. Bei der Mehrheit der Länder, in denen Christen um ihres Glaubens willen leiden, handelt es sich allerdings um islamisch geprägte Staaten.
Darunter sind mitnichten nur die ärmsten Entwicklungsländer, sondern auch wohlhabende Golfstaaten und Urlaubs-„Paradiese“ wie Ägypten.
Prof. Schirrmacher stellte während der Pressekonferenz auch die Arbeit des Internationalen Institutes für Religionsfreiheit der Weltweiten Evangelischen Allianz vor, dessen Direktor er ist: „Das Institut will zum einen dafür sorgen, dass das Thema Religionsfreiheit in der akademischen Forschung heimisch wird. So wurde gerade auf unser Betreiben eine entsprechende Forschungsprofessur an einer staatlichen Hochschule in Südafrika eingerichtet. Gleichzeitig will es die Methoden der wissenschaftlichen Forschung für die Dokumentation von Christenverfolgung und Verfolgung Gläubiger anderer Religionen fördern und aktivieren, damit Politik und Medien verlässliche Daten erhalten. Auch hier können wir erhebliche Fortschritte verzeichnen.“
Das Jahrbuch dokumentiert unter anderem den Beschluss des Bundestages, der die Bundesregierung auffordert, sich weltweit gegen Christenverfolgung und Verfolgung anderer Religionen einzusetzen, so wie die Rede der menschenrechtspolitischen Sprecherin der Unionsfraktion Erika Steinbach in der dazugehörenden Bundestagsdebatte. (...)
Die Gesellschaft für bedrohte Völker warnt vor dem Ende der christlichen Minderheit im Irak. Open Doors dokumentiert die Lage weltweit sowie Übergriffe gegen Christen in Indien.
Dazu gibt es weitere Dokumente und Informationen, so eine Darstellung des wegweisenden Asyl-Urteils des Verwaltungsgerichts Stuttgart zugunsten einer zum Christentum konvertier ten Iranerin und Hintergrundinformationen zur Ermordung von drei Christen in Malatya (Türkei).
Auszüge aus dem Jahrbuch: http://www.bucer.de/maertyrer2007.html
aus dem email-Rundbrief "Bonner Querschnitte"
Weitere Informationen zum Gebetstag für verfolgte Christen am 11.11.07 siehe unter http://www.ead.de/gebet/idop/welcome.htm
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Markus
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17.10.07
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CS Lewis: Gott auf der Anklagebank
C.S. Lewis - ein weithin bekannter und beliebter englischer Autor, hat nicht nur die Narnia-Geschichten geschrieben, die unlängst verfilmt wurden, sondern auch viele christliche Bücher, die sich mit dem Glauben beschäftigen.
Eines seiner Bücher "Gott auf der Anklagebank" (God in the dock, 1970-71) weist auch heute noch eine hohe Aktualität auf. Unter anderem, warum es heutzutage so schwer ist, zumindest Menschen in der westlichen Welt das Evangelium (die gute Nachricht) zu bringen.
In einem Essay aus dem Jahre 1948 „Gott auf der Anklagebank“ bringt er das Dilemma der modernen Verkündigung auf den Punkt:
>> „Die Prediger der frühen Christenheit konnten bei ihren Hörern – ob es nun Juden, Konvertiten oder Heiden waren – ein Wissen um die Schuld voraussetzen.“ „Der Mensch des Altertums“, so Lewis weiter „nahte sich Gott … in der Haltung des Angeklagten, der vor seinen Richter tritt.“
Einem Menschen, der sich seiner Sünden bewusst ist, muss das Evangelium von der Vergebung fast zwangsläufig als das erscheinen, was es ursprünglich ist: Eine gute Nachricht! Ein Mensch dagegen, der sich souverän und schuldlos wähnt, kann mit dem befreienden Zuspruch: „Gott will dir deine Schuld vergeben!“ wenig anfangen. Wenn er die Existenz Gottes nicht anzweifelt, dann zumindest doch dessen Güte. Von der eigenen Schuld ist keine Rede mehr. Vielmehr geht es um das, was ihm als „Schuld Gottes“ erscheint. Lewis fasst dies so zusammen:
„Für den modernen Menschen sind die Rollen vertauscht. Er ist der Richter – Gott sitzt auf der Anklagebank. Gewiss, er ist ein wohlwollender Richter: Falls Gott einen vernünftigen Verteidigungsgrund dafür haben sollte, dass er der Gott ist, der Kriege, Armut und Seuchen zulässt – dann ist der Mensch bereit, ihn anzuhören. Die Verhandlung könnte sogar mit einem Freispruch Gottes enden. Aber das Entscheidende ist: Der Mensch sitzt auf dem Richterstuhl und Gott auf der Anklagebank. „ Der spontane Reflex wäre nun, dem Menschen, erstmal von dem Dilemma, seiner Schuldhaftigkeit zu überzeugen." <<
aus glaube24.de CS Lewis: Gott auf der Anklagebank
Dazu passt auch die Aussage von Monsignore Christoph Kühn (Vatikanstadt), Leiter der deutschsprachigen Abteilung im Staatssekretariat des Vatikans:
"In Deutschland gelingt es immer weniger, den christlichen Glauben an die nächste Generation weiterzugeben. Vielen Jugendlichen sind auch nach mehreren Jahren Religionsunterricht die elementarsten christlichen Glaubenslehren unbekannt."
Nach Kühns Überzeugung ist es deshalb umso notwendiger, dass der Glaube in der säkularisierten Welt durch Medien und gläubige Laien weitergetragen wird.
aus IDEA Wenn die Weitergabe des Glaubens nicht funktioniert![]()
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Markus
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17.10.07
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Indien mit immer mehr Antibekehrungsgesetzen
Während hier in Deutschland das eigene Erbe immer beliebiger wird und die Religion der Beliebigkeit preisgegeben wird, gehen andere Völker andere - nicht bessere - Wege, um ihre (Landes-)Religion zu schützen.
Viele muslimische Staaten haben es schon - genannt sei hier exemplarisch Pakistan, wo Übertritte aus dem Islam zu einer anderen Religion mit drastischen Strafen geahndet werden -, jetzt führen es auch immer mehr indische Bundesstaaten ein: Ein Antibekehrungsgesetz oder auch Antimissionierungsgesetz.
Von den 1,1 Milliarden Einwohnern Indiens sind 82 Prozent Hindus, 12 Prozent Muslime und 3 Prozent Christen.
Nach Angaben des Hilfswerks Open Doors, das sich für verfolgte Christen einsetzt, muss nach dem Gesetz jeder beabsichtigte Religionswechsel den Bezirksbehörden mindestens 30 Tage zuvor anzeigt werden. Verstöße gegen das Gesetz können mit bis zu zwei Jahren Haft und/oder einer Geldbuße von umgerechnet 338 Euro bestraft werden. Für den Fall eines erzwungenen Religionsübertritts eines Minderjährigen, einer Frau, eines Dalits (Kastenlosen) oder eines Stammesangehörigen (Ureinwohner) können die Haftstrafe auf drei Jahre und die Geldstrafe auf 677 Euro erhöht werden.
Erfahrungen von Christen zufolge wachsen die religiösen Spannungen in jenen Bundesstaaten, in denen Antibekehrungsgesetze in Kraft sind.
aus IDEA: Indien: Antibekehrungsgesetze in immer mehr Bundesstaaten
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Dienstag, 16. Oktober 2007
Theodor Herzl und die Berufspolitiker
Ich lese gerade von Theodor Herzl "Der Judenstaat" und habe ein schönes Zitat gefunden:
"Die Demokratie ohne das nützliche Gegengewicht eines Monarchen ist maßlos in der Anerkennung und in der Verurteilung, führt zu Parlamentsgeschwätz und zur häßlichen Kategorie der Berufspolitiker."
Herzl schreibt außerdem: "Ich halte die demokratische Monarchie und die aristokratische Republik für die feinsten Formen des Staates."
Sätze aus einer völlig anderen Welt. Aber ich habe schon öfter gedacht, dass die Demokratie in der heutigen Form nicht die Krönung der Gesellschaftsformen ist.
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Markus
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16.10.07
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Montag, 15. Oktober 2007
"Der Atheismus-Wahn": Eine Antwort auf Richard Dawkins
In dieser Woche erscheint eine Antwort auf Richard Dawkins und sein Buch "Der Gottes-Wahn":
"Der Atheismus-Wahn" von Alister McGrath. Er ist Professor für Historische Theologie an der Universität Oxford – und damit ein Kollege Dawkins. (siehe auch Intellektuellen-Streitgespräch: Ist Gott eine Wahnvorstellung?)
Hier ein paar Zitate aus seinem Buch:
>> Sein (Richard Dawkins) Ziel besteht darin, seine Leser zu einem Seitenwechsel zu bewegen. "Wenn dieses Buch erreicht, was ich damit bezwecke, werden religiöse Leser, die es einmal aufgeschlagen haben, Atheisten geworden sein, wenn sie es wieder schließen." Wobei er dies allerdings nicht für besonders wahrscheinlich hält, denn immerhin behauptet er: "… unverbesserliche Gläubige sind immun gegen Argumentation." (...)
Erstaunlicherweise finden sich kaum wissenschaftliche Analysen in "Der Gotteswahn". Stattdessen gibt es eine Menge pseudowissenschaftlicher Spekulationen, gespickt mit allgemeiner Religionskritik, die größtenteils aus älterer atheistischer Literatur entliehen ist. Dawkins predigt zu einem Chor der Gotteshasser, die seine rhetorischen Salven offensichtlich genießen und anbetend ihre Hände erheben sollen: "Jene, die behaupten, Religion und Evolutionslehre seien vereinbar, lügen! Amen. Echte Wissenschaftler lehnen den Glauben an Gott ab! Halleluja! Der Gott, an den die Juden zur Zeit des Alten Testaments glaubten, ist ein psychopathischer Kinderschänder! Amen, so sei es!" (…)
Weshalb werden die Naturwissenschaften dermaßen missbraucht, um einen atheistischen Fundamentalismus zu untermauern? Ich finde dafür keine Erklärung. Wie viele meiner atheistischen Freunde kann ich seine enorme Feindseligkeit gegenüber allem Religiösen nicht nachvollziehen. Was für einen Stier ein rotes Tuch ist, ist für Dawkins die Religion. Sie bewirkt nicht nur eine aggressive Reaktion, sondern lässt ihn alle akademischen Grundsätze hinsichtlich gewissenhafter Recherche und Fairness über Bord werfen. Obwohl dieses verbitterte Buch mit rhetorischer Kraft und Leidenschaft geschrieben wurde, gelingt es seinen schneidenden Behauptungen kaum, zu verbergen, dass die angeführten Argumente lahm, schwach und nur aufgewärmt sind. (…)
Das unbedingte und nicht hinterfragbare Beharren darauf, im Recht zu sein, das in einigen Kreisen des westlichen Atheismus heutzutage festzustellen ist – beispielhaft veranschaulicht in "Der Gotteswahn" –, stellt ihn auf eine Stufe mit religiösen Fundamentalisten, die es ebenfalls ablehnen, ihre Vorstellungen prüfen oder hinterfragen zu lassen. (…)
aus Medienmagazin "pro" "Der Atheismus-Wahn": Eine Antwort auf Richard Dawkins![]()
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Markus
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Labels: atheist, christen, evolution, kreationismus