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Mittwoch, 6. Februar 2008

Wissenschaft: Meinung oder Fakten?

Wie stehe ich als Christ zur Wissenschaft? Bin ich per se der viel beschrieene Feind der Wissenschaft, nur weil ich deren Erkenntnisse nicht als "ultima ratio" sehe, sondern immer nur als eine Zwischenerkenntnis?
Nein, ganz bestimmt nicht, denn das sehen auch Nicht-Christen und sogar Atheisten ganz genau so. Wissenschaftliche Erkenntnisse haben immer nur eine bestimmte Haltbarkeit. Sie ist dann vorbei, wenn die nächste Erkenntnis kommt, die die vorherige über den Haufen wirft. Das ist hundertfach in der Vergangenheit so passiert.
Wie aber verhält sich dieses Prinzip bei so strittigen - weil existenzielle Fragen betreffenden - Themen wie Klimawandel oder Evolution/Schöpfung?
Da werden diese Prinzipien auch mal schnell über den Haufen geworfen, wenn es denn der Stärkung der eigenen Meinung dient.

Ein schönes Beispiel so einer Posse (es geht um die Frage, wie schnell unser Klima kippen kann) kommentiert die "Zeit":
Gerade darum ist die Wissenschaft in der Pflicht, Wissen zu generieren, das wirklich als belastbare Basis für eine gesellschaftliche Debatte taugt. Dazu gibt es eindeutige Qualitätsstandards und eine klare wissenschaftliche Methodik. In ihrem Kern sitzt der Zweifel: Sind die eigenen Ergebnisse wirklich sicher? Muss man mit einer noch besseren Methode forschen? Wo sind die Fehler im bisherigen wissenschaftlichen Verständnis? Nur wenn dies die Forschung antreibt, kann sie immer besser werden. Kollektive Mutmaßungen aus einer Auswahl weltweiter Labors haben innerhalb dieser Regeln keinen Platz als Bausteine im großen Gebäude des Wissens.
Hier der ganze Artikel.

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Donnerstag, 3. Januar 2008

Al Gore rettet die Welt - leider mit falschen Fakten

Beitrag im DLF (Deutschlandfunk) vom 31.12.07
Liebe Klimakatastrophe, danke, dass Du die Autohersteller erschreckt hast. Im Grunde kann denen nämlich nichts Besseres passieren. Es ist schöpferische Zerstörung, die sich in den Frankfurter Messehallen 2007 ankündigte. Jetzt wird wohl endgültig ernst gemacht mit neuen Antriebskonzepten, ein Zurück gibt es nicht. Das Klimaargument zeitigt gewissermaßen "panzerbrechende" Wirkung, was angesichts von manch riesigem Geländewagen sogar wörtlich verstanden werden kann. Die Dinge bewegen sich jedenfalls in die richtige Richtung, auch wenn man dafür eigentlich keine Klimakatastrophe braucht. Schließlich gibt es für die Bewegung weg vom Öl viele andere gute Argumente. Hier seien nur sechs davon genannt: Ahmadinedschad, Al Saud, Assad, Chavez, Gaddafi und Putin.

hier auch als Audio-Datei

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Die New York Times analysiert die fabrizierte Klimahysterie

Sie werden sehr schlechtes Wetter erleben. Im Jahr 2008 wird das Fernsehen ihnen erschreckende Bilder der Verwüstung im natürlichen Zusammenhang mit der globalen Erwärmung zeigen. Man wird ihnen erzählen, dass solch bizarres Wetter ein Zeichen des gefährlichen Klimawandels sein muss - und dass diese Bilder nur eine Vorschau dessen sind, was kommen wird, wenn wir nicht schnell handeln, um den Planeten abzukühlen.


Ausschnitt. Von JOHN TIERNEY, NYT
Ich möchte ihnen ein glückliches neues Jahr
wünschen, aber ich fürchte, ich habe eine andere Art der Vorhersage.

Sie werden sehr schlechtes Wetter erleben. Im Jahr 2008 wird das Fernsehen ihnen erschreckende Bilder der Verwüstung im natürlichen Zusammenhang mit der globalen Erwärmung zeigen. Man wird ihnen erzählen, dass solch bizarres Wetter ein Zeichen des gefährlichen Klimawandels sein muss - und dass diese Bilder nur eine Vorschau dessen sind, was kommen wird, wenn wir nicht schnell handeln, um den Planeten abzukühlen.

Leider kann ich nicht genauer werden. Ich weiß nicht, ob die Katastrophe durch Überschwemmungen oder Dürren, Hurrikans oder Stürme, Feuer oder Eis kommt. Auch habe ich keine Ahnung, wie stark sich der Planet in diesem Jahr erwärmen wird oder was das für ihr Wetter vor Ort bedeutet. Langzeit-Klima-Modelle können das Wetter von heute nicht erklären.

Aber es gibt sicher noch irgendwo verrücktes Wetter und wir werden darauf reagieren wie die Seeleute in dem Buch Jona. Als ein Sturm das Schiff traf, konnten sie den nicht einem saisonalen Wettermuster zuordnen. Sie ermittelten schnell die Ursache (Jonas Sünde) und einigten sich auf eine angemessene politische Reaktion (Jona über Bord werfen).

Die heutigen Interpreten des Wetters sind das, was von Sozialwissenschaftlern "verfügbare Unternehmer" genannt wird: die Aktivisten, Journalisten und presseversierten Wissenschaftler, die selektiv den Globus überwachen und aktuelle Beweise für eine neue Form der Sünde suchen: die Verbrennung fossiler Brennstoffe.

Vor einem Jahr machten britische Meteorologen Schlagzeilen, als sie prognostizieren, dass die Anhäufung von Treibhausgasen dazu beitragen werde, dass 2007 als das heißeste Jahr in den Annalen eingehen würde. Am Jahresende, auch wenn britische Wissenschaftler berichten, die durchschnittliche globale Temperatur sei kein ein neuer Rekord - sie war tatsächlich die niedrigste seit 2001 - verkündete die BBC selbstbewusst , "die Daten im Jahr 2007 bestätigen den Erwärmungs-Trend."

Als die Eisfläche der Arktis im vergangenen Jahr auf den niedrigsten Stand überhaupt sank, die je von Satelliten gemessen wurde, war das eine große Neuigkeit und wurde als ein Zeichen dafür gewertet, dass der ganzen Planet sich erwärmt. Als die antarktische Eisfläche im letzten Jahr die höchste jemals von Satelliten gemessene Größe erreichte, wurde das ziemlich ignoriert. Ein großer Teil der Antarktis kühlt sich seit einiger Zeit ab, doch die meisten konzentrieren sich auf einen kleinen Teil der Erde, der sich erwärmt hat.

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Freitag, 28. Dezember 2007

Al Gore und seine Warnungen zum Klimawandel

ABC-Reporter John Stossel diskutiert die Ergebnisse der IPCC und Al Gores Schlußfolgerungen.



Das Video ist auf Englisch, aber sehr aufschlußreich...

siehe auch http://www.youtube.com/watch?v=XDI2NVTYRXU&NR=1

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Schätzen wir die Gefahren des Klimawandels richtig ein?

Schätzen wir die Gefahren des Klimawandels richtig ein? Reagieren wir angemessen? Und was kommt ökonomisch auf uns zu?
Dazu hat das Handelsblatt fünf führende Umweltökonomen befragt. In vielen Punkten sind sich die Wissenschaftler nicht einig. Die Positionen von Christoph Böhringer, Claudia Kemfert, Till Requate, Richard Tol und Heinz Welsch im Überblick ...

Sehr interessante Interviews zu jeweils identischen Fragen. Interessant ist, dass die Ergebnisse der Fachleute durchaus unterschiedlich sind.
Einige meinen,
"die Prognosen haben sich bislang weitestgehend bewahrheitet. Daher sollte man nicht von Hysterie sprechen"

Andere sagen:

"In Teilen der Öffentlichkeit könnte sich das Problembewusstsein noch mehr versachlichen"

Einige sehen zu viel Hysterie im Spiel:

"Ich denke, es herrscht zu viel Hysterie, ausgelöst durch Medien, die jeden Sturm als Klimawandel interpretieren und Schreckensszenarien verbreiten. Schlimm sind aber auch Klimaskeptiker, die ohne jegliches Wissen Falschaussagen als Wissenschaft verkaufen wollen. Wir sollten nicht in Hysterie und Gegenhysterie verfallen, sondern klar und unaufgeregt pragmatische Ziele formulieren und umsetzen."

"Es herrscht Klimahysterie. Das Klimaproblem ist viel kleiner als oft behauptet ... Wir haben und brauchen ein Jahrhundert, um das Klimaproblem zu lösen."

Man kann festhalten: Ruhe bewahren, sachlich die Fakten betrachten und sich nicht treiben lassen.

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Freitag, 14. Dezember 2007

Klimawandel - eine Treibjagd?

Ich habe schon öfter gedacht - und auch gesagt - dass es erstaunlich ist, wie schnell und wie heftig manche Themen auf die Tagesordnung rutschen. Das Thema "Klimawandel" z.B.
Nicht, dass ich dagegen wäre. Absolut nicht. Wir sollen mit unserer Welt in guter Weise umgehen.
Aber die Hysterie und das schon fast "Missionarische" gefällt mir nicht. Da wird auch gemauschelt und geschoben, die öffentliche Meinung jedenfalls und die Menschen werden in eine Richtung gedrängt, die sie gerne annehmen, weil es auf allen Kanälen zu hören ist - also muss es ja richtig sein.

Ich habe schon öfter gedacht - und auch gesagt - dass es erstaunlich ist, wie schnell und wie heftig manche Themen auf die Tagesordnung rutschen. Das Thema "Klimawandel" z.B.
Nicht, dass ich dagegen wäre. Absolut nicht. Wir sollen mit unserer Welt in guter Weise umgehen.
Aber die Hysterie und das schon fast "Missionarische" gefällt mir nicht. Da wird auch gemauschelt und geschoben, die öffentliche Meinung jedenfalls und die Menschen werden in eine Richtung gedrängt, die sie gerne annehmen, weil es auf allen Kanälen zu hören ist - also muss es ja richtig sein.
Die Medien spielen dabei natürlich eine wichtige Rolle. Dass da nicht immer alles mit rechten Dingen zugeht: S.u. Insofern sollte man immer vorsichtig sein mit dem, was man liest/hört.

Ich habe im Allgemeinen gedacht, dass die Medien einen guten Job machen, wenn es um die Frage des Klimawandels während der letzten 20 Jahre geht.
Natürlich gibt es Führer und Nachzügler, aber insgesamt bin ich der Meinung, dass die Journalisten in einer sehr schwierigen Frage einen guten Job gemacht haben. Allerdings gibt es Zeiten, da bin ich weniger beeindruckt. Hier ist ein Beispiel:

News.stories.png

Der Zeitschrift "Nature", eine der führenden wissenschaftlichen Zeitschrift in der Welt, veröffentlichte ein Dokument von zwei allgemein anerkannten Wissenschaftlern in dieser Woche - Gabriel Vecchi und Brian Soden - das besagt, dass die globale Erwärmung eine minimale Auswirkungen auf Hurrikane haben kann.
Nach mehr als zwei Tagen erschienen in den Medien - gemessen mit Google News - eine Gesamtsumme von 3 Nachrichten über dieses Dokument.

Jetzt im Gegensatz dazu ein Dokument, dass im Juli in einer ziemlich obskuren Zeitschrift von zwei anderen Wissenschaftlern - Peter Webster und Greg Holland - veröffentlicht wurde, das besagt, dass die globale Erwärmung einen großen Einfluss auf die Hurrikane hat. Dieses Dokument führte über zwei Tage zu 79 Nachrichten .

Was spricht für das Verhältnis von 26 zu 1 in den Nachrichten?


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Donnerstag, 15. November 2007

Matthias Horx über die Klima-Katastrophe

Es ist schon interessant, wenn Leute Topthemen, die im Augenblick ganz hoch kochen, mal nicht mit der populistischen Brille betrachten, sondern auch den Mut haben, eine andere Meinung zu vertreten.
Er spricht das Thema sehr klar an:
"Warum die Rettung des Planeten zur neuen Mainstream-Religion wird".

Der Trendforscher Matthias Horx ist schon lange im Geschäft. 1993 gründet er das "Trendbüro" in Hamburg, das
sich zur Keimzelle der deutschen Trendforschungsszene entwickelt und für große Konzerne wie Unilever, Beiersdorf, Philipp Morris arbeitet. Er gibt die TRENDBUCH-Reihe (Trendbuch 1 und Trendbuch 2) heraus.
1998 gründet er das ZUKUNFTSINSTITUT in Kelkheim bei Frankfurt am Main.
Das ZUKUNFTSINSTITUT entwickelt sich zu einem in Deutschland bekanntem Zukunfts-Think-Tank mit zahlreichen Beratungs- Aktivitäten.

Hier ein Bericht
aus factum-magazin.de Bissige Satire über CO2-Apokalypse:
Das Aufkommen eines „Welterrettungs-Kults“ angesichts der Angst vor einer drohenden Klimakatastrophe beobachtet der Trendforscher Matthias Horx (Kelkheim bei Frankfurt am Main).

Mit bissigen Worten kommentiert Matthias Horx die gegenwärtige Sorge um das Weltklima. Er will in ihr eine Art neuer Religion erkennen. „Die Klima-Religion ist der adäquate Kult einer Konsum- und Medien-Erregungsgesellschaft, die ihrem eigenen Fortschritt nicht mehr traut. Sie ist der neue Fundamentalismus für jedermann“, schreibt Horx in seinem in Bonn erscheinenden „Zukunftsletter“.

In dem Beitrag mit dem Untertitel „Warum die Rettung des Planeten zur neuen Mainstream-Religion wird“ fragt er die Leser: „Haben Sie heute schon Ihren Kohlendioxyd-Ausstoss gezählt? Nein? Das ist schlecht.“ Denn mit jedem Atemzug, dem Betätigen von Lichtschaltern, Fensterklinken, Fernbedienungen sowie Auto-, Zug- und Flugreisen bringe man die Menschheit dem Untergang näher. Aber, so Horx: „Keine Angst, Erlösung ist in Sicht.“ Wer dem kalten Herbst in den sonnigen Süden „entfliegt“ oder einen „dicken“ Geländewagen gekauft habe, „als das noch chic war, der kann Ablass zahlen“. Dies gehe durch eine Geldspende, mit der in Tasmanien oder Sibirien Bäume gepflanzt werden: „Und schon ist man von allen Öko-Sünden befreit!“

Die Idee, dass die Welt auf den Abgrund zutreibe, sei so alt wie die Menschheit selbst. Die katholische Kirche verlange seit dem Mittelalter stets Reue des Herzens, Bekenntnis und Genugtuung – „eine Choreografie, die man heute unschwer in jeder Weltuntergangs-Talkshow (also praktisch in jeder Talk-Show) erkennen kann“.

Die Katastrophenthese sei niemals zu widerlegen, und furchtbares Wetter werde es immer geben. Horx: „Der Kult verheisst Sinn und Drohung, Feindbild, Weltordnung und Ritual. Und Geschäftsmöglichkeiten en masse. Richten wir also unser Leben, unser Geschäftsmodell, unsere Produktpalette, unser Marketing auf das Kohlendioxyd-Zeitalter aus.

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Donnerstag, 11. Oktober 2007

Gericht bestätigt Fehler in Al Gores Klimafilm

Al Gore - der neue Prophet der Umweltbewegung?
Ich finde es schon erstaunlich, in wie kurzer Zeit manche Themen plötzlich sehr wichtig werden. Jahrelang war das Thema Umweltschutz sehr drängend und plötzlich - nachdem das Thema von den entscheidenden Leuten in Politik und Wirtschaft jahrelang ignoriert wurde - spricht alle Welt über Umweltschutz, CO2-Emissionen usw. und es werden Entscheidungen getroffen, die jahrelang aufgeschoben wurden.
Nicht dass ich das falsch finde. Unsere Schöpfung soll bewahrt werden, dass ist klar. Es ist nur bemerkenswert, wie bestimmte Entwicklungen im Gegensatz zu den letzten Jahren plötzlich beschleunigt ablaufen.

Wenn man sich den Film "Eine unbequeme Wahrheit" von Al Gore anschaut, dann ist man recht beeindruckt. Nun hat ein englisches Gericht mit Hilfe von Wissenschaftlern festgestellt, dass 9 Aussagen nicht ganz oder gar nicht richtig sind.

aus factum: Gericht bestätigt Fehler in Al Gores Klimafilm

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