4 Hebammen aus Sachsen. Sie sind überzeugte Christen. Sie kündigen ihre (unbefristeten!) Arbeitsstellen.
Hä???
Sind die verrückt?? In der heutigen Zeit, in den neuen Bundesländern, eine davon ist allein erziehende Mutter.
Diese Frauen haben einen Schritt gewagt, den viele sich nicht mehr trauen: Aus dem Glauben an Gott haben sie ihrem Gewissen gehorcht und haben ihre Stellen gekündigt. Das war vor 1 Jahr.
IDEA zeichnet den Weg nach, den diese Frauen genommen haben.
Alle haben wieder Arbeit, alle sind versorgt, allen geht es besser als vorher, wo sie Spätabtreibungen wegen (angeblicher, aber diagnostizierter) Behinderungen des Kindes mit durchführen mussten.
Eine berichtet: Das Kind bewegte sich noch, als es zur Welt kam. In der Regel wird in solchen Fällen in Deutschland das Baby in eine Plastikschüssel gelegt, zugedeckt und in einen Nebenraum gebracht. Ich bitte an diesem Tag, kurz Pause machen zu dürfen, um das Baby nicht alleine lassen zu müssen. Ich habe es in meinen Händen gehalten, mit ihm gebetet und geweint bis es sich nicht mehr bewegt hat. Es sind diese Erlebnisse, die mir meinen Traumberuf schwer machen. Ich bitte Gott um ein eindeutiges Zeichen. Das bekomme ich am darauf folgenden Sonntag im Gottesdienst. In der Predigt liest der Pfarrer aus dem Jesajabuch: Weh denen, die Böses gut und Gutes böse nennen, die aus Finsternis Licht und aus Licht Finsternis machen. Das hat mich tief getroffen, denn genau das versuchte ich gerade. In diesem Augenblick war für mich klar, dass ich kündigen muss.
Was für ein Zeugnis, was für ein Mut, was für eine Konsequenz!!! Hut ab.
aus IDEA.de Ihr Kinderlein kommet ...
Dienstag, 4. Dezember 2007
Abtreibung oder Kündigung?
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Markus
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4.12.07
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Sonntag, 28. Oktober 2007
Schwangerschaft: Rauchen tabu – Abtreibung normal?
Andere Länder dienen uns Deutschen oft als "Beta-Tester". Das, was wir dort an gesellschaftlichen Entwicklungen sehen, kommt oft auch zu uns. Oft läuft der Weg: USA-England-Deutschland - mit entsprechenden Verzögerungen.
Insofern ist es erschreckend und sollte uns aufschrecken, was über Abtreibungen in England zu lesen ist.
Auch dort haben - wie bei uns - gutmeinende Politiker ein Gesetz geschaffen, dass Abtreibung in besonderen Notlagen als letzten Ausweg erlaubt.
Was ist dabei herausgekommen? Die Abtreibung ist in GB inzwischen zu einer normalen Prozedur geworden. Liberale diskutieren inzwischen folgende Möglichkeiten:
- Es wollen einige Politiker die Einschränkung fallen lassen, dass zwei Ärzte einer beabsichtigten Abtreibung zustimmen müssen.
- Außerdem solle es erlaubt sein, dass im ersten Drittel der Schwangerschaft nicht Mediziner, sondern Krankenschwestern den Abbruch möglicherweise auch zu Hause bei der Schwangeren durchführen.
- Es wird erwartet, dass der Unterhausausschuss für Wissenschaft und Technologie eine weitere Liberalisierung befürwortet.
- Es gab den Vorschlag, Frauen zu erlauben, die Abtreibungspille ohne ärztliche Aufsicht zu Hause einzunehmen.
aus IDEA.de: Schwangerschaft: Rauchen tabu – Abtreibung normal?
Pervers, oder? Was können wir dagegen tun? Mir fällt leider nicht viel ein.
Beten: Immer. Gott gebe uns die Weisheit und Kraft, dagegen aufzustehen!
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Markus
am
28.10.07
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Labels: Abtreibung, Gesellschaft, Lebensrecht
Sonntag, 14. Oktober 2007
Abtreibungsgesetzgebung fördert Gewalt gegen Frauen
„Ziel des Rechtsstaats ist es, dass keiner seine privaten Interessen mit Gewalt durchsetzen kann!“ Daran erinnerte Prof. Dr. Manfred Spieker aus Osnabrück auf dem Herbstforum des Treffen Christlicher Lebensrecht-Gruppen (TCLG) am 6.Oktober in Kassel. Allerdings werde dieses Ziel durch geltende Abtreibungsgesetzgebung nicht erreicht. Stattdessen scheint es, das Recht und Rechtspraxis so aufgebaut sind, dass es Frauen in Schwangerschaftskonflikten geradezu erpressbar macht. Beraterinnen dürfen aufgrund der ihrer Schweigepflicht weder Anzeige gegen Bedroher stellen, noch Beratungsscheine verweigern, welche Voraussetzung für die Durchführung der Abtreibung sind. Hat die Beratende diese in Händen, wird der Druck der Umwelt meist noch stärker.
In der weiteren Diskussion des Referats wurde bekannt, dass immer häufiger Männer bei Beratungsstellen anrufen und einen Beratungsschein für die Frau oder Partnerin wollen. Dem biologischen Vater werden aber keinerlei Mitwirkungsrechte und -pflichten im Beratungsverfahren gewährt. Diesen Rechtsskandal sieht Spieker als Folge einer veränderten Sicht, der im Grundgesetz hoch gehaltenen Menschenwürde. So ist diese nicht durch Verdienst und Bewusstsein zugewachsen, sondern besteht ab Zeugung des ungeborenen Menschen. „Wenn die Menschenwürde nicht jedem gilt, dann gewinnt das Selbstbestimmungsrecht, die Forschungsfreiheit und ein vermeintliches Recht auf Heilung gegenüber dem Lebensrecht des Ungeborenen“, so Spieker.
Die Einhaltung der Beobachtungspflicht des Gesetzes wird nicht erfüllt
Der Vorsitzende der Juristen-Vereinigung Lebensrecht, Bernward Büchner, erinnerte an die Entscheidung des Bundesverfassungsgericht von 1993 zum Lebensschutz ungeborener Kinder. Darin billigte das Gericht die Beratungsregelung lediglich als Versuch. Die daraus resultierende Beobachtungspflicht sei allerdings seit 12 Jahren unerfüllt geblieben. Der bloße Blick auf unvollständige Abtreibungsstatistiken ist für eine Beurteilung der Lage völlig unzureichend. Eine von der Verfassung tolerierte Gesamtzahl von Abtreibungen gibt es nicht. Entscheidend ist, dass die vom Bundesverfassungsgericht genannten Mindestvoraussetzungen eines verfassungskonformen Lebensschutzes in vielen Fällen nicht erfüllt werden. So ist es nicht gelungen, das Bewusstsein für das Unrecht einer vorgeburtlichen Kindestötung zu erhalten, die weithin nicht nur straflos, sondern als erlaubt gelte. Fazit: Die Anforderungen an Inhalt, Durchführung und Organisation der Beratung sind nicht erfüllt, die Aufsicht über die Beratungsstellen unzulänglich und die Misserfolgsquote der Scheinberatung hoch.
Spätabtreibungen machen das grundsätzliche Unrecht deutlich
Büchner bedauerte, dass es offenbar keine politische Bereitschaft gebe, dieses gravierende Unrecht zu beseitigen. Um den Skandal der Tötung ungeborener Kinder im späten Stadium einer Schwangerschaft zu beseitigen, müsse der sozial-medizinische Grund für eine Abtreibung wieder auf einen rein medizinischen zurückgeführt werden. Die Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz und des Rats der EKD erwecken den Eindruck, als wollten sie auf die vollständige Erfüllung der Beobachtungspflicht des Gesetzgebers nicht länger bestehen.
Erhebliche Zweifel an der Richtigkeit der Abtreibungsstatistik ist u. a. deswegen geboten, weil die vollständige Erfüllung der Meldepflicht praktisch unüberprüfbar ist und „Ärzte, die sich am Töten ungeborener Kinder beteiligen, nichts weniger wollen, als dass das wahre Ausmaß dieses Geschehens bekannt wird. Durch die nicht vollständige Meldung helfen sie den schönen Schein zu wahren, dass es in Deutschland immer weniger Abtreibungen gibt.“
Trotz scheinbarer Ausweglosigkeit ermutigten die Referenten Büchner und Spieker die Teilnehmer in Sachen Lebensrecht, nicht nachzulassen, die Stimme zu erheben und praktisch zu helfen.
aus Glaube24.de: Abtreibungsgesetzgebung fördert Gewalt gegen Frauen
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Markus
am
14.10.07
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Freitag, 12. Oktober 2007
WHO-Studie: Abtreibungszahl sinkt – Lebensrechtler bezweifeln Aussagekraft
Wie bereits vorher berichtet, ist die Abtreibung ungeborener Kinder zum Normalzustand geworden. Die WHO (World Health Organization) legt nun konkrete - traurige - Zahlen für den Zeitraum 1995 - 2003 vor.
- Demnach werden jährlich weltweit rund 42 Millionen Kinder im Mutterleib getötet.
- Jede fünfte Schwangerschaft endet mit einer Abtreibung, in Europa jede dritte.
- Von 46 Millionen Abtreibungen im Jahr 1995 sei die Zahl bis 2003 um vier Millionen gesunken.
- Auf 1.000 Frauen im gebärfähigen Alter (15 bis 44 Jahre) kamen 1995 35 Abtreibungen; 2003 waren es 29.
- Der Rückgang sei in Industrieländern deutlicher ausgefallen als in Entwicklungsländern.
- In den wirtschaftlich armen Staaten werden jährlich rund 35 Millionen Abtreibungen vorgenommen.
- In den Industriestaaten etwa sieben Millionen. Allerdings endet in Europa fast jede dritte Schwangerschaft in einem Abbruch.
- In Osteuropa lassen etwa 45 Prozent aller Schwangeren eine Abtreibung durchführen.
- Allerdings ist der Anteil der Schwangerschaftsabbrüche in den Ländern der ehemaligen Sowjetunion etwa um die Hälfte zurückgegangen. Die Ursache liegt der Untersuchung zufolge in der stärkeren Verbreitung von Verhütungsmitteln.
- Westeuropa habe mit zwölf Abtreibungen pro 1.000 Frauen im gebärfähigen Alter die geringste Rate weltweit.
- Auf rund 20 Millionen wird die Zahl medizinisch unsicherer Schwangerschaftsabbrüche pro Jahr geschätzt; 97 Prozent traten in den Entwicklungsländern auf.
- Die Forscher haben nach eigenen Angaben keinen Beleg dafür gefunden, dass die Abtreibungsrate in Ländern, in denen der Schwangerschaftsabbruch verboten ist, niedriger ist als in den anderen Staaten. Allerdings sei in Ländern mit Abtreibungsverbot die Zahl der medizinisch riskanten Eingriffe höher. Abtreibungen sind danach für etwa 13 Prozent aller Sterbefälle von Frauen während der Schwangerschaft und der Geburt verantwortlich.
aus IDEA: Jährlich werden 42 Millionen Kinder im Mutterleib getötet
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Markus
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12.10.07
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Donnerstag, 11. Oktober 2007
Christliche Lebensrechtler kritisieren Abtreibungsgesetzgebung
Das Thema Abtreibung und der Schutz ungeborenen Lebens ist ein Thema, seit dem ich denken kann. Und so politisch, dass es einem schon fast zum Halse raushängt.
Aber als Christen darf uns dieses Thema nicht egal sein. Wir brauchen einen langen Atem.
Die vom Bundesverfassungsgericht genannten Mindestvoraussetzungen eines verfassungskonformen Lebensschutzes seien nicht erfüllt. So bleibe das einzelne ungeborene Kind schutzlos. Auch sei es nicht gelungen, das Bewusstsein für das Unrecht einer vorgeburtlichen Kindestötung zu erhalten; diese gelte weithin nicht nur als straffrei, sondern als erlaubt. Außerdem werde den Anforderungen an Inhalt, Durchführung und Organisation der Beratung nicht entsprochen. Die Aufsicht über die Beratungsstellen sei unzulänglich und die Misserfolgsquote der Pflichtberatung hoch. ... Die vollständige Erfüllung der Meldepflicht könne nicht überprüft werden.
Der Vorsitzende der Juristen-Vereinigung Lebensrecht, Richter a.D. Bernward Büchner (Freiburg) sagt: „Ärzte, die sich am Töten ungeborener Kinder beteiligen, wollen nichts weniger, als dass das wahre Ausmaß dieses Geschehens bekannt wird.“ Im vergangenen Jahr registrierte das Statistische Bundesamt (Wiesbaden) knapp 120.000 Abtreibungen. Experten schätzen, dass die Dunkelziffer mindestens ebenso hoch ist.
aus Idea: Christliche Lebensrechtler kritisieren Abtreibungsgesetzgebung
Leider schließen sich inzwischen auch die großen Kirchen aus politischen Erwägungen der Forderung an, den Paragraphen 218 StGB im Wesentlichen unverändert zu lassen. Die Kirchen fordern weithin nur Maßnahmen gegen Spätabtreibungen.
Hier lebt eine - unsere - Gesellschaft das "Mein Bauch gehört mir" aus. Die Politiker wollen das alles so lassen, heben aber zwischendurch mahnend den Finger - damit es nicht ganz so untätig aussieht. Letztendlich bleibt alles beim Alten.
Außer wir werden stärker aktiv, um das Leben der Kinder zu retten.![]()
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Markus
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11.10.07
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Labels: Abtreibung, Gesellschaft, Lebensrecht