Klingt das nicht verführerisch? Ein Nutzername und ein Passwort für diverse Anwendungen im Internet?
Nie mehr das Passwort für irgendeine Website vergessen, man hat für alle Seiten immer die gleichen Login-Daten. Man kann sich überall ohne Probleme anmelden, kann für seinen Blog Bilder aus Flickr holen oder online die eigenen Emails mit Dokumenten aus Google ergänzen. Schöne, neue Welt ...
Wirklich???
"OpenID" heißt das Zauberwort und funktioniert so, dass man sich bei einem Anbieter ein persönliches Login holt, so eine Art Personalausweis für das Internet. Dieses Login ist fest mit meiner Person verbunden.
Wenn ich dann auf eine Seite komme, auf der ich meine Login-Daten eingeben soll, gebe ich die Open-ID-Daten ein. Dort wird dann aber nicht mehr in eigenen Datenbanken nachgeschaut, ob die Daten stimmen, sondern die Login-Daten werden an einen Open-ID-Anbieter (davon gibt es mehrere mit unterschiedlichen Interessen) weitergeleitet, der dann sagt: "Daumen hoch" oder "Daumen runter".
Was auf den ersten Blick wie eine riesige Erleichterung für den User aussieht, hat durchaus seine Tücken und auch schwerwiegende Probleme.
Im Spiegel wird beschrieben, dass sich jetzt auch die 3 großen Global Player Microsoft, Google und Yahoo sehr für OpenID interessieren.
Und spätestens da sollte man anfangen, nachzudenken.
Alle, die mit dem Begriff "OpenSource" (Firefox, Thunderbird, etc.) etwas anfangen können, werden bei der Vorsilbe "Open" grundsätzlich positive Gefühle entwickeln. Aber hier ist das der "Wolf im Schafspelz".
Denn - wie schon oben beschrieben - es gibt verschiedene OpenID-Anbieter mit unterschiedlichen Interessen. Z.B. ist Yahoo ein OpenID-Anbieter.
Wenn ich also meine OpenID über Yahoo beziehe, kann Yahoo eine wunderbare Datenbank mit meinem Bewegungsprofil erstellen, denn jedesmal wenn ich mit meiner OpenID irgendwo anmelde, landet diese Information bei Yahoo. Was wird die Folge aus diesem Wissen sein? Werbung, Spam, etc.
Aber auch Pishing (=Password fishing) ist ein Problem. Denn habe ich erst einmal eine OpenID eines Nutzers, kann ich mich mit dieser z.B. bei ebay anmelden und dort fröhlich Dinge ersteigern. Großer Schaden kann dadurch entstehen.
Also: Besser Finger weg von OpenID.
Freitag, 8. Februar 2008
OpenID - eine nette Alternative?
Eingestellt von
Markus
am
8.2.08
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Labels: Datenverarbeitung, Internet
Dienstag, 15. Januar 2008
Österreicher - mal ganz anders
Oft sind ja die Österreicher Gegenstand des Spottes. Manchmal schauen wir eher von oben auf die "Schluchtis" herab und ärgern uns auch über ihre Borniertheit oder ihre Minderwertigkeitskomplexe.
Aber in letzter Zeit habe ich 3 gute Aktionen von Österreichern gefunden:
http://www.europe4christ.net
http://www.christianophobia.eu
Hier geht es um einen Zusammenschluß europäischer Christen zum täglichen Gebet.
Auf der 2.Seite kann man melden, wenn man als Christ in irgendeiner Weise benachteiligt oder attackiert wird.
www.blazinggrace.de
www.nacktetatsachen.at
Hier geht es um ein "heißes" Thema, oft verschwiegen, aber doch sehr präsent - im Verborgenen: Pornographie unter Christen. Wichtiges Thema, das weit mehr Relevanz hat, als man annehmen würde.
www.stopthebomb.net
Österreicher und Deutsche machen immer noch sehr gerne Millionen-Geschäfte mit dem iransichen Regime - trotz aller internationalen Proteste gegen den Bau von Nuklearwaffen und den Drohungen von Präsident Ahmadinedschad gegen Israel.
Hier kann man einen Aufruf unterschreiben, diese Art von Geschäften gegen alle Ethik zu stoppen.
Eingestellt von
Markus
am
15.1.08
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Donnerstag, 3. Januar 2008
"Google ist die mächtigste Detektei, die es je gab"
Vor 10-20 Jahren haben wir alle fröhlich Microsoft(MS)-Produkte benutzt:
Word und Excel waren großartige Programme und auch der etwas später kommende Internet-Explorer war schnell akzeptiert.
Dass dadurch Programme wie Word Perfect oder der Netscape Navigator gnadenlos verdrängt wurden, haben viele erst einmal hingenommen, hat aber dann immer mehr Unmut erregt. So langsam entwickelten einige Menschen eine "Microsoft"-Allergie und dies gipfelt heutzutage in der Benutzung von sogenannten "Open-Source"-Programmen wie Linux, Firefox, Thunderbird, OpenOffice und viele anderen, mit denen sich manche von der MS-Vorherrschaft befreien möchten.
Suchen wir heutzutage Informationen, dann sind Google, Wikipedia und Konsorten die 1.Wahl und nicht irgendwelche Enzyklopädien auf CD.
Wollen wir uns darstellen, gibt es Myspace, Youtube, StudiVZ/SchülerVZ und andere Anbieter. Fotoalben und Freundebücher (auf Papier!) haben ausgedient.
Wir wollen uns die Welt anschauen und Informationen zu bestimmten Orten bekommen: Google Earth/maps stehen parat, der alte Atlas verstaubt im Regal.
Und so geht das weiter. Was viele nicht wissen, dass sich auch hier wieder eine Kombination der verschiedenen Unternehmungen von Google wie YouTube, Google Earth, Google Mail etc. entstanden ist, die im Komglomerat die gesammelten Informationen untereinander austauschen, bewusst koordinieren und verschmelzen.
Vor 10-20 Jahren haben wir alle fröhlich Microsoft(MS)-Produkte benutzt:
Word und Excel waren großartige Programme und auch der etwas später kommende Internet-Explorer war schnell akzeptiert.
Dass dadurch Programme wie Word Perfect oder der Netscape Navigator gnadenlos verdrängt wurden, haben viele erst einmal hingenommen, hat aber dann immer mehr Unmut erregt. So langsam entwickelten einige Menschen eine "Microsoft"-Allergie und dies gipfelt heutzutage in der Benutzung von sogenannten "Open-Source"-Programmen wie Linux, Firefox, Thunderbird, OpenOffice und viele anderen, mit denen sich manche von der MS-Vorherrschaft befreien möchten.
MS stand auch immer wieder in der Kritik, heimlich Daten über die Benutzer seiner Produkte zu sammeln. Nachgewiesen wurde das meines Wissens nach nicht.
Aber gegenüber der heutigen Situation wirkt dieser Vorwurf geradezu lächerlich klein.
Welche "Programme" benutzen wir heute? Von Programmen im eigentlichen Sinne kann man gar nicht mehr guten Gewissens sprechen, denn die Nutzeranwendungen verlagern sich immer mehr auf das Internet.
Suchen wir Informationen, dann sind Google, Wikipedia und Konsorten die 1.Wahl und nicht irgendwelche Enzyklopädien auf CD.
Wollen wir uns darstellen, gibt es Myspace, Youtube, StudiVZ/SchülerVZ und andere Anbieter. Fotoalben und Freundebücher (auf Papier!) haben ausgedient.
Wir wollen uns die Welt anschauen und Informationen zu bestimmten Orten bekommen: Google Earth/maps stehen parat, der alte Atlas verstaubt im Regal.
Und so geht das weiter. Was viele nicht wissen, dass sich auch hier wieder eine Kombination der verschiedenen Unternehmungen von Google wie YouTube, Google Earth, Google Mail etc. entstanden ist, die im Komglomerat die gesammelten Informationen untereinander austauschen, bewusst koordinieren und verschmelzen.
Google selbst betreibt PC-unabhängige Dienste wie Google Text&Tabellen, Google Scholar (für Wissenschaftler), Google Books, Google Desktop (um den eigenen PC zu durchsuchen), Google Picasa für eigene Fotoalben, Google Earth/Maps usw., usw.
Menschen geben scheinbar hemmungslos ihre Daten preis - in den USA führt das immer mehr zu schmerzhaften Nachteilen. Potentielle Arbeitgeber schauen z.B. erst einmal nach, was denn der Bewerber so in MySpace veröffentlicht hat. Gefällt dies dann nicht, - und da reichen manchmal Bilder von Partys mit Alkohol - wird der Bewerber abgelehnt.
Der Grazer Professor Hermann Maurer hat in einem sehr interessanten und aufschlußreichen Interview die Ergebnisse seiner Untersuchung über Google erläutert. Hier ein paar Auszüge:
Die Problematik ist zunächst die, dass Google als größte und mächtigste Detektei, die es jemals gab, über jede wichtige Person und Organisation ein sehr genaues Dossier mit Informationen hat. Das alleine ist natürlich schon gefährlich. Für Privatpersonen deshalb, weil dadurch unsere Privatsphäre zutiefst gefährdet wird und Informationen auch fallweise gegen uns benutzt werden können. Es wäre durchaus denkbar, dass, wenn jemand so viele Informationen über Personen hat, er diese unter Umständen an andere verkauft und zu seinen Gunsten ausnützt. Ich will Google nicht beschuldigen, dass so etwas schon getan wird. Eine gewisse Versuchung muss es allerdings schon sein, wenn jemand eine größere Summe bietet, um Informationen über eine bestimmte Gruppe von Menschen zu kriegen. Was aber vielleicht noch wichtiger ist, ist die Tatsache, dass Google auch viel über Firmen, Unternehmungen und ökonomische Strömungen in der Welt weiß. In gewissen Bereichen kann das Unternehmen so recht gute Prognosen der Zukunft abgeben. Natürlich ist da die Versuchung für eine Firma groß, das auch beispielsweise am Aktienmarkt auszunützen. (...)
Die Verwendung des Internets hat bereits begonnen zu einer Wissensverflachung zu führen. Ich habe da vor allem Wikipedia vor mir, das wir alle benutzen und das ich eigentlich für eine gute Geschichte halte. Wichtig ist aber zu wissen, dass Wikipedia als Quelle von Informationen mit Vorsicht zu genießen ist, denn viele dort gesammelte Artikel sind mit einer bestimmten Absicht geschrieben oder enthalten eine persönliche Meinung, die nicht unbedingt den eigentlichen Tatsachen entspricht. Was das Verhältnis von Google und Wikipedia betrifft, bestreiten beide nicht ausdrücklich eine Zusammenarbeit. Es ist aber doch auffällig, dass vor allem in der deutschsprachigen Version von Google die Einträge von Wikipedia bei Suchanfragen viel höher gereiht werden als bei anderen Suchmaschinen. Man könnte jetzt sagen, das liege an der Art wie Google die Rankings von Suchergebnissen vornimmt. Ich glaube aber, dass da mehr dahinter steckt. So konnten wir mittels statistischem Vergleich deutlich nachweisen, dass Wikipedia-Einträge bei Google signifikant besser abschneiden als bei anderen Suchmaschinenanbietern. (...)
Wenn Anwender bereit sind, intime Informationen über sich ins Internet zu stellen, dann können sie später unter Umständen eine böse Überraschung erleben. Als besonders problematisch empfinde ich hier den Umstand, dass Suchmaschinenbetreiber die gesammelten Userinformationen so lange aufheben dürfen. (...)
Bis jetzt war es den meisten Menschen gar nicht bewusst, dass hier ein Problem vorliegt. Darum sind sie auch in ihrem Umgang mit dem Internet sehr leichtsinnig vorgegangen. (...)
Mehr Misstrauen ist beim Surfen im Internet sicherlich generell angebracht. Was immer an Information gefunden wird, sollte man versuchen anhand des Originals oder alternativer Quellen zu überprüfen. Neben dem gesunden Misstrauen gegenüber den Informationen, die man im Netz findet, sollte man aber auch lernen, beim Veröffentlichen persönlicher Informationen mehr Vorsicht walten zu lassen.
Hugh.
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Markus
am
3.1.08
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Labels: Internet, Nachrichten
Mittwoch, 7. November 2007
Youtube: Es gibt auch Godtube!
Es gibt bei Youtube alles Mögliche (siehe Blog) und auch Gutes.
Es gibt aber auch GodTube.
Hier werden christliche Videos (aktuell über 25.000 Videos, wobei täglich zwischen 300 und 500 neue hinzukommen) veröffentlicht.
Auch hier gibt es natürlich Abstufungen, alle Glaubensrichtungen sind willkommen, eine Bekehrung zu einem anderen Glauben sei jedoch nicht erwünscht.
Allerdings ist die hinter GodTube stehende Medienfirma kein karitativer Verein, sondern hat ein "sorgfältig geplantes Businessmodell".
Dazu gehört neben religiöser auch viel weltliche Werbung und es müssen Abonnementgebühren bezahlt werden. Auch das Sammeln anonymer demografischer Daten gehört zum Konzept, soll es doch Marketing- und Medienproduzenten erlauben, ein klareres Bild von den Nutzern der Seite zu bekommen.
Vertrauliche Daten würden laut Angaben der Seitenbetreiber jedoch nicht weitergegeben.
aus CIW-Wirtschaftsnachrichten.de GodTube: die christliche Antwort auf YouTube
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Markus
am
7.11.07
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Labels: Internet
Sonntag, 4. November 2007
Evolution contra Schöpfung
youtube.com ist ja - wie das Internet selbst auch - ein Sammelsurium verschiedenster Anbieter und Meinungen.
Aber man findet auch gute Dinge. Z.B. gute Videos über die Schöpfung. Ein Beispiel ist hier:
Eingestellt von
Markus
am
4.11.07
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Labels: evolution, Internet, kreationismus